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Ein heißer Tipp...

… für den ich meiner Kollegin sehr dankbar bin. Sie hatte mir den Kauf einer Wärmflasche oder „Hot Water Bottle“ nahegelegt. Zunächst hatte ich mich gesträubt: Die damit verbundenen Kindheitserinnerungen (Bauchschmerzen & Co.) muss man ja nicht wiederbeleben. Nach ihrem ersten Einsatz letzte Nacht muss ich aber sagen: Die war ihr Geld wert. Da ist das zu Bett gehen gleich weniger furchteinflößend :-). Vielleicht sollte ich meinen Blog den Umständen halber in „Julia trotzt dem Winter“ umbenennen…

Bevor jetzt die Weltuntergangsstimmung einsetzt, hier wieder ein paar (hoffentlich unterhaltsame) Anekdoten aus meinem Alltag:

Mein Energieanbieter hat mich kürzlich kontaktiert. Die Onlineübermittlung meines Zählerstands ist in NSW illegal, weshalb ich nun die Werte auf einem anderen Weg übertragen muss. Fällt ihnen ja früh ein, ich mache das ja erst seit November letzten Jahres so… aber bei so vielen Regeln verliert man schon mal den Überblick.

Apropos Überblick: Im Haus einer Bekannten habe ich mich auf der Suche nach der Toilette verlaufen. Der 1. Stock ist eben nicht überall auf der Welt der 1. Stock – und wenn dann noch gleichzeitig zwei Wohnungstüren auf unterschiedlichen Etagen offen stehen (was eigentlich meiner Orientierung dienen sollte), wird es unübersichtlich. So war ich dann versehentlich in der falschen Wohnung auf der Toilette. Ich hoffe man vergibt mir meine Unwissenheit :-). Im Aufzug steht „UG“ übrigens für „Upper Ground“ und nicht etwa das Untergeschoß. Noch Fragen?

Am Sonntag war ich zum Grillen eingeladen. Ich hätte zeitgleich aber auch eine Verabredung zum Bloody Mary trinken (macht man hier gerne zum Sonntagsfrühstück) annehmen oder an einem Picknick im botanischen Garten teilnehmen können. Immer dieser Freizeitstress! :-)

Die Qual der Wahl in Sachen Tomatensaft hat man hier: www.bloodymaryssydney.com.au

Das Picknick erwähne ich deswegen, weil dies anlässlich des israelischen Feiertages „Shavuot“ stattfand, der die vegetarischen Gerichte dieser Welt und die mit Käse im Speziellen huldigt. Wieder was gelernt. Die israelische Gastgeberin hat mich nach unserem letzten gemeinsamen Abend zu ihrer Lieblings-Deutschen in Sydney erklärt. :-) Ich bin mir nicht wirklich sicher, wie ich zu dieser Ehre komme – aber gerade im Hinblick auf die Vergangenheit macht mich das schon ein bisschen stolz.  

Wo wir gerade beim Essen und Trinken sind: Ich habe zum BBQ (oder „Barbie“ wie man hier sagt) einen Kartoffelsalat beigesteuert und wollte etwas Neues ausprobieren. So habe ich taste.com.au um Rat gefragt. Was kam unter den besten 10 Treffern? Ein Rezept für deutschen Kartoffelsalat. Ich hätte es mir denken können. :-)

Eine australische Leidenschaft ist rote Beete, ohne die hier (kaum) ein Burger auskommt. Schmeckt lecker (finde ich zumindest) jedoch ist der Verzehr eine Herausforderung – weiße Kleidung sollte man in diesem Zusammenhang meiden. Wer es etwas weniger umständlich mag: Auch im Schokoladenkuchen ist mir rote Beete schon untergekommen.  

Mein neuster Clou: Ich bin auf Kokosfett umgestiegen – und damit meine ich nicht Palmin. Das tolle daran ist: Ich kann es nicht nur zum Braten verwenden, sondern auch zum Eincremen, was zugegebenermaßen etwas schräg ist. Aber wenn es schön macht :-).

Zu meinem Parfümkauf am Samstag bekam ich neben einer Gratisprobe direkt noch die Lebensgeschichte des Mädels und die Trennung von ihrem Freund obendrauf. In 30 Sekunden. Manchmal ist weniger mehr. 

Das Wort „Scheiße“ ließ mich kürzlich im Büro aufhorchen. Denn es war nicht etwa einer meiner deutschen Kollegen, denen es herausgerutscht war. Es kam tatsächlich aus dem Mund eines „Einheimischen“. Ich habe mir daraufhin erklären lassen, dass meine englischsprachigen Kollegen hin und wieder gerne etwas Abwechslung in ihre Verwünschungen einfließen lassen. Aha. Wenn jemand weitere deutsche Anregungen hat: Ich gebe sie gerne weiter. ;-)

Nach andauernderen Spannungen im Team (mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt) stand letzte Woche ein Kommunikationstraining auf dem Programm. Mit Wattebäuschen werfen ohne jemanden zu treffen ist auf Dauer etwas schwierig. Und anstrengend obendrein! Teambuilding mit Hindernissen sozusagen. Aber immerhin war die Stimmung am nächsten Tag aufgeräumt.

Gestern konnte ich mich nur mit Ach und Krach fortbewegen. Hinter mir liegt die wohl anstrengendste Pilatesstunde meines Lebens – und gleichzeitig die mit der besten Musik! Auf den ersten Blick sah der Trainer noch ganz unschuldig aus. Aber weit gefehlt! Der freundlich dreinblickende Herr asiatischen Ursprungs hat uns ordentlich gepiesackt. Aua. Was mir besonders schleierhaft ist: Am Ende der Stunde hat er sogar geschwitzt – dabei er hat er doch primär seine Stoppuhr bedient?

26.5.15 13:20

Letzte Einträge: Guilty Pleasures, Brisbane und Hamilton Island, Bored of Winter? Play a Boardgame!, 6 Monate später, 1 Jahr nach der Ankunft

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